Golden Girl an der Côte d’Azur

Was sich das hübsche Mädchen wohl gerade denkt?

Vielleicht: Mist, ich habe das Boot verpasst …

Golden Girl

Bei diesem kalten und verschneiten Wetter schaue ich mir gerne Bilder aus wärmeren Zeiten an.

Das Bild entstand bei einem Shooting an der Côte d’Azur. Es war früh Morgens kurz nach dem Sonnenaufgang.

Ich wünsche Euch noch eine schöne restliche Woche.

Sonnenuntergang an der Côte d’Azur

Vorletzte Woche fuhr ich mit meiner Frau an der Côte d’Azur. Dabei erinnerte ich mich auch wieder an die vielen Shootings vom letzten Jahr, welche ich an Martin Zurmühle’s Workshop machen konnte.

Diese Aufnahme entstand in einer versteckten Bucht bei wunderschöner Abendsonne. Es war auch im September und nicht nur die Lufttemperatur war sehr angenehm, sondern auch die Wassertemperatur. Zum Teil stand ich selbst hüfttief im Wasser. Da musste ich mich nicht nur auf die Aufnahmesituation konzentrieren, sondern auch auf die Kamera und das Objektiv. Denn für elektronische Ausrüstungen es gibt nichts schlimmeres als Salzwasser (und Sand).

 

Zum Vergleich noch eine Aufnahme am selben Ort, aber etwa 1 – 2 Stunden früher aufgenommen. Das Sonnenlicht war entsprechend ‚härter‘. Die Kameraperspektive war gegenüber dem ersten Bild komplett anders. Ich stand hier nämlich auf einem Felsvorsprung. Es lohnt sich meistens genügend Zeit an einer Location einzuplanen um verschiedene Lichtsituationen mit verschiedenen Standorten auszuprobieren.

 

Outdoor Shooting mit Miriam

Diese Aufnahme machte ich an der Côte d’Azur in einer mystischen Schlucht in einem Wald.
Wir fotografierten etwa 5 Stunden an verschiedenen Plätzen im Wald. Das Gemäuer ist sehr gut versteckt. Es hat im Wald eine etwa 50 Meter lange Felsspalte. Ganz am Ende der Spalte wurde durch den Einbau einer Mauer, quasi ein Raum gebaut.

Eigentlich war es darin mega dunkel. Da kam mir die Idee mit dem Blitz. Ich platzierte einen funkgesteuerten Blitz hinter der Mauer und richtete ihn gegen die Wand.

Die Aussenseite der Mauer wurde von der Sonne ausgeleuchtet und die Innenseite vom Blitz. Darum entstanden im Bild auch die zwei unterschiedlichen Farbtöne. Obwohl ich das Bild auf Schwarzweis konvertierte, liess ich bewusst einen Teil der Farbtonunterschiede stehen.

Mir gefallen besonders grafisch gestaltete Bilder. So auch in der Aktfotografie. Die Verlockung war daher gross, Miriam genau in die Mitte der Öffnung zu stellen. Jedoch gab es am Boden eine praktische Ausbuchtung zum draufstehen, welche nicht genau in der Mitte war. So entstand eine asymmetrie welche dem Bild eine besondere Note gibt. Wir probierten auch Variationen mit der Fussstellung (gekreuzt, nicht gekreuzt). Die gekreuzte Version gefiel mir schlussendlich besser.

Ich sehe trotz Vorbereitung meistens nicht auf Anhieb das fertige Bild. Darum gibt es von diesem Bild etwa 20 – 30 verschiedene Versionen. Am Schluss schafft es in der Regel aber nur ein Bild in die Auswahl.

Miriam auf dem Bild „Mystic“

 

Hier die Ausgangslage für diese Aufnahme. So sieht die Location ohne Model und ohne Blitz aus: